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Fachzentren für Amnionbandsyndrom

Bei Ungeborenen mit Amnionbändern in ihrer Fruchthöhle sind Ausschluss/Erkennung von Strangulationen von Körperteilen des Feten sowie der Nabelschnur von größter Wichtigkeit, um werdende Eltern über die Erkrankung und mögliche Verläufe und Behandlungsformen aufzuklären.

Nach Erstdiagnose in einer “normalen” Frauenarztpraxis, kann Ihnen eher selten eine umfassende und sachlich richtige Aufklärung über die Erkrankung gegeben werden. Art und Vorgehensweisen pränataler Therapien sind vielen nur nachgeburtlich arbeitenden Ärzten (Neonatologen, Kinderchirurgen) nicht oder nur wenig bekannt.

Lassen Sie sich nach Erstdiagnose nicht erst nach Wochen wieder einbestellen sondern unbedingt an ein spezialisiertes universitäres pränatalmedizinisches Zentrum oder eine Schwerpunktpraxis mit DEGUM III Qualifikation überweisen! – Dort muss als Erstes geklärt werden, ob die Nabelschnur von Bändern stranguliert wird! Dies kann im Schwangerschaftsverlauf zu einer für den Feten lebensbedrohlichen Reduktion des Blutflusses führen.


Auf die vorgeburtliche Lösung von Amnionbändern spezialisiert ist das DZFT in Gießen. Die dort entwickelte Technik in einer Gasblase zu operieren (PACI), erlaubt eine optimale Beurteilung und sichere Resektion der Bänder.