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24. Januar 2018

Chris – Luto

  • MEGAZYSTIS
  • LUTO

 

Chris hat im Laufe der pränatalen Untersuchungen verschiedene Diagnosen erhalten, u.a. Megazystis und LUTO. Als entsprechend erforderliche Therapien folgten Shunt-Legungen.

Hallo,

mein Name ist Chris! Meine Eltern erfuhren in der 25. Schwangerschaftswoche von der Diagnose LUTO. Ich hatte eine stark vergrößerte Blase und gestaute Nieren, was man in einer Ultraschall-Untersuchung erkannte. Wir hatten Glück, dass wir Ärzte hatten, die diese Krankheit kannten und uns direkt zu einem Spezialisten weiterschickten. Denn Zeit war sehr wichtig um mich und meine Nierenfunktion zu retten.

Dort wurde uns schnell geholfen, indem vorgeburtlich drei Shunts gelegt wurden. Die Shunts wurden in der 27. /28. und 30. Schwangerschaftswoche gelegt. Einer ins linke Nierenbecken, welche heute meine gute noch funktionierende Niere ist. Und zwei weitere Shunts von der Blase ausgehend, damit mein angestauter Urin abfließen konnte und ich wieder mehr Fruchtwasser bekam. Das Fruchtwasser war wichtig für mich, da durch das Trinken des Fruchtwassers meine Lunge trainiert wird. Ohne das Fruchtwasser wäre ich also bei der Geburt ohne Lungenfunktion zur Welt gekommen. In der 35. Woche war der Shunt aus der Blase herausgerutscht und es war an der Zeit, dass ich geholt werden musste.

Heute geht es mir gut. Ich habe nur eine funktionierende Niere von 88%. Es gibt einige Eingriffe die gemacht werden mussten und auch noch gemacht werden müssen, aber ich lebe trotz allem glücklich zu Hause bei Mama und Papa und meinen drei großen Schwestern! Wir alle sind sehr froh darüber, dass wir einen glücklichen Ausgang hatten und dass ich noch einige Jahre ohne Dialyse leben werde.

Die Eltern Nicole und Daniel Wiegand sind Teil des Patenprogramms des BFVEK e.V..

Stand 24.01.2018

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